Das Schnellladenetz von allen und für alle
Jeder und jede kann zum Aufbau des Schnellladenetzes für Elektroautos beitragen und so die CO2-Emissionen senken.
Um die EU-Vorschriften einhalten zu können, müssen ab 2020 neu zugelassene Personenwagen in der Schweiz maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen dürfen. Das kann mithilfe von Elektromobilität erreicht werden, denn sie verursacht 80 Prozent weniger CO2 als die fossilen Fahrzeuge heisst es in der neusten Studie des Bundesamts für Umwelt. Der Verband der Schweizer Autoimporteure (auto-schweiz) möchte deshalb schon nächstes Jahr einen Marktanteil von zehn Prozent an elektrifzierten Fahrzeugen erzielen. Die Verkäufe von E- und Hybridautos haben in der Schweiz tatsächlich zugenommen: Waren letztes Jahr 3.2 % der importierten Autos elektrifiziert, so kletterte deren Anteil im April 2019 auf 5.2%. Mit der wachsenden Nachfrage wächst auch der Bedarf an einem Schweizer Schnellladenetz. An diesem arbeitet der grösste Anbieter an ultraschnellen Ladestandorten in der Schweiz namens GOtthard FASTcharge AG (GOFAST). Das Tessiner Start-up verfügt momentan über insgesamt 30 Standorte in der Schweiz und es hat grosse Pläne für die Romandie. Als Hauptgewinner der Ausschreibung von Rastplätzen des Bundesamts für Strassen wird GOFAST schon bald ultraschnelle E-Tankstellen (150 kW Ladeleistung) in Pierre Féline (Kanton Waadt) und Pierre-Avoi (Kanton Wallis) aufbauen und 30 Jahre lang betreiben. Zwanzig weitere GOFAST Schnellladestandorte sollen in Kürze in der Westschweiz entstehen. Insgesamt möchte GOFAST in wenigen Jahren 150 Schnellladestandorte schweizweit zählen. Wie das geht, zeigt das folgende Beispiel.
Erste Schnellladestation im Kanton Jura
Vor seinem futuristischen, schräg abgeschnittenen weissen Gebäude steht Jean-Paul Saucy. Seit dreissig Jahren betreibt er eine Autogarage namens Autosgt SA in Porrentruy, Kanton Jura. 2012 bekam er die ersten Plug-in-Hybride für seine Garage und liess sich für Elektromobilität begeistern. Als auf seinem Grundstück ein neues Minergie-Geschäftshaus 2015 fertiggebaut werden sollte, begann er mit dem Gedanken an eine Ladestation zu spielen. Er setzte sich mit der Elektromobilität auseinander. Schnell begriff er, dass sich für ihn eine Schnellladestation am meisten lohnen würde. Denn Schnellladestationen bieten eine hohe Ladeleistung und befinden sich häufig an Autobahnen und Städten. «Genau dafür ist mein Standort perfekt ausgelegt: Drei Gehminuten von der Stadt entfernt und nur 900 m von der Autobahn.» sagt Saucy. Beflügelt von der Idee kontaktierte er verschiedene Ladebetreiber. Die hätten ihm aber nur Langsamladestationen anbieten können. Er schaute sich also weiter um, bis er auf einen Artikel über GOFAST stiess. Da entschloss er sich dem schweizweiten Ladenetz anzugehören. «Ich wollte mit der 150 kW Ladesäule der kommenden Nachfrage gerecht werden.» Sein Shop und Café Ajoie ermöglichen zudem Durchreisenden zu essen, zu trinken oder dank WLAN zu arbeiten und so die «Ladeweile» zu vertreiben. Bald traf er sich mit einem Projektleiter von GOFAST, um die Lage zu prüfen. Pläne, Bewilligungen – mit all dem hatte er eigentlich wenig zu tun.
Saucy betrachtet seine Ladesäule und die zwei Parkplätze. Es sind alle möglichen Ladestecker an beiden Seiten angebracht. Immer wieder sieht er hier Teslas, BMW i3 und Renault Zoés aufladen. Natürlich bringt das Kunden und einen Leistungsvorteil, aber er hat die Schnellladesäule nicht deswegen hier aufstellen lassen. «Ich möchte, dass mehr Deutschschweizer und Franzosen unser schönes Jura entdecken und danach sicher nach Hause kommen.» Zur Zusammenarbeit mit GOFAST meint er, das Team sei sympathisch, jung und professionell. «Wenn ich wieder eine Schnellladestation bei mir aufstellen müsste, würde ich wieder GOFAST wählen.» ist er überzeugt. Ausserdem sei der Aufwand für ihn klein gewesen. Heute mache sowieso alles GOFAST, ausser den Schnee räumen.
Domenic Lanz, CEO von GOFAST, bekräftigt die gute Zusammenarbeit und betont: «Es ist wichtig, dass Menschen wie Jean-Paul Saucy, Standorte vorschlagen. Jeder und jede kann ein Teil des Schweizer Schnellladenetzes werden.» In der Garage Autos GT SA von Jean-Paul Saucy wird das ganze Opel-Sortiment schon bald elektrisch und Kia wird jeden Augenblick das zu 100% elektrische Kia e-Niro ausliefern. Damit seine Kunden diese auch schweizweit fahren können, braucht es ein Schnellladenetz für alle.
Haben auch Sie ein Grundstück, auf dem Sie sich eine Schnellladestation vorstellen können? Dann melden Sie sich bei Toma Knezovic: t.knezovic@gofast.swiss
Über GOFAST
GOFAST baut und betreibt das grösste Schnellladenetz in der Schweiz. An den ultraschnellen E-Tankstellen von GOFAST können Elektroautos – von Ampera (Opel) bis ZOE (Renault) – mit maximaler Geschwindigkeit und mit jedem Ladeverbund aufladen. Faustformel: 10 Minuten laden, 100 Kilometer mehr Reichweite erhalten. Das GOFAST Ladenetz soll in ein paar Jahren aus mindestens 150 Standorten bestehen. Das Schweizer Unternehmen bringt für dieses Ziel mehrere Millionen Schweizer Franken selbst auf und arbeitet mit unterschiedlichen zukunftsorientierten Partnern zusammen: Dazu zählen Elektrizitätswerke, Firmen sowie Privatpersonen. Die Vision von GOFAST: eine flächendeckende Versorgung mit ultraschnellen E-Tankstellen sicher zu stellen, damit Schweizerinnen und Schweizer auf Elektroautos umsteigen können und die Schweiz ihre Klimaziele erreicht. Weitere Informationen: www.gofast.swiss
Medienkontakt:
Marina Melnychuk, GOtthard FASTcharge AG (GOFAST), Via Industria 10, 6826 Riva S. Vitale, 079 532 42 22, m.melnychuk@gofast.swiss, www.gofast.swiss
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