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#Medienmitteilung

10 Jahre Schnellladen

Der Schweizer Schnellladepionier GOFAST feiert sein zehnjähriges Firmenjubiläum. Angefangen mit einer Ladesäule vor dem Gotthard Südportal ist das Unternehmen heute mit über 110 Standorten der führende Betreiber von öffentlichen Schnellladestationen im Land. Anlässlich des Jubiläums erinnert sich GOFAST an seine Anfänge in einer typischen Gründerstory rund um idealistische E-Auto Nerds und tüftelnde Elektroingenieure.

Olivier  Tezgören
by Olivier Tezgören, 21.04.2026

Olivier sorgt bei GOFAST dafür, dass wir nicht nur „liefern“, sondern auch mal darüber „lafern“. Entwicklungen und Herausforderungen bei der E-Mobilität begegnet er darum auch lieber mit seinem Schreibstil als mit seinem Fahrstil.

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Visionärer E-Sportwagen mit Reichweitenproblem

Angefangen hat die Geschichte von GOFAST mit dem Tessiner E-Mobilitätspionier Marco Piffaretti, der bereits in den 80er Jahren elektrische Leichtfahrzeuge entwickelte und dann später mit konkurrenzfähigen E-Sportwagen beweisen wollte, dass die Elektromobilität funktioniert und für den Massenmarkt tauglich ist.

Mit dem Bau des E-Sportwagens Lampo 3, der 570 PS auf die Strasse brachte, gelang dann 2011 ein visionärer Wurf, der die hohe Attraktivität und die Möglichkeiten des elektrischen Antriebs unter Beweis stellte. Allerdings verlangte die relativ geringe Reichweite des Prototypen von rund 200 Kilometern noch nach einer Lösung, die ein schnelles Nachladen unterwegs ermöglichte. Erst wenn das Problem der langen Ladezeiten gelöst werden konnte, war die Alltagstauglichkeit von E-Autos sichergestellt.
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Der Lampo 3 am ersten GOFAST Schnelllader in Stalvedro

Lösung für lange Ladezeiten

Etwa zeitgleich begannen junge Elektroingenieure in Kriens mit der Entwicklung von Gleichstrom Ladegeräten, die dank hoher Leistungen viel kürzere Ladezeiten ermöglichen sollten. Mit ihrer Firma EVTEC AG wollten sie ausserdem auch das damals existierende Problem der je nach Fahrzeughersteller variierenden Steckertypen lösen. Sie bauten deshalb eine All-in-One Ladesäule, die maximale Leistung für alle Automarken und Steckertypen liefern konnte. Neben attraktiven E-Autos und der passenden Ladetechnologie für unterwegs, brauchte es jetzt also nur noch einen Anbieter, der Bau und Betrieb dieser Schnellladeinfrastruktur übernehmen sollte. Zu diesem Zweck trugen Piffaretti und EVTEC deshalb am 21. April 2016 eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Gottardo Fastcharge SA im Handelsregister ein.

Berühmter Alpenpass als Namensgeber

Weil sich die Gründer des neuen Start-ups zwischen dem Tessin und der Innerschweiz hin- und her bewegten, wurde der erste öffentliche «Schnelllader für alle» dann wenige Monate später nicht ganz uneigennützig an der Raststätte Stalvedro, unmittelbar vor dem Gotthard Südportal Richtung Norden in Betrieb genommen. Die Schnellladestation war die erste ihrer Art im Schweizer Nationalstrassennetz und stellte auch mit ihrer Leistung von damals überwältigenden 150 Kilowatt ein Novum dar. Ab sofort sollte die Überquerung der Alpen mit einem Elektroauto kein Problem mehr sein, wie anlässlich der Eröffnung in einem regionalen Zeitungsartikel berichtet wurde. Einmal mehr wurde damit an dieser zentralen Verkehrsachse Mobilitätsgeschichte geschrieben. Nur logisch, dass der mythische Alpenpass als Namenspatron des jungen Unternehmens dienen durfte. 2018 wurde dann aus dem etwas umständlichen Gottardo Fastcharge das heutige GOFAST.

Erfolg dank Partnerschafen

In der Zwischenzeit haben sich Technologie, Ladeinfrastruktur und auch die Verkaufszahlen von Elektroautos rasant weiterentwickelt. Heute betreibt GOFAST mit über 110 Standorten das dichteste öffentliche Schnellladenetz der Schweiz.

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Schnellladestationen bei ALDI SUISSE Filialen
Seit Beginn setzt GOFAST bei der Standortwahl auf langfristige Partnerschaften mit Grundstückeigentümern, die abhängig von den Gegebenheiten auf unterschiedliche Weise vom Erfolg profitieren können. Neben der Langfristigkeit sind dabei auch Partnerschaften mit Akteuren besonders interessant, die aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit bereits über ein Netz von attraktiven Standorten mit Synergiepotential verfügen. Besonderen Schub beim Bau des Ladenetztes ermöglichten deshalb auch der Gewinn eines ASTRA Loses für 20 Autobahnrastplätze sowie die landesweiten Kooperationen mit McDonald’s Schweiz und ALDI SUISSE.

Zukunft als Teil der führenden E-Mobilitätsgruppe der Schweiz

Seit 2022 ist GOFAST im alleinigen Besitz der Energie 360° AG und damit zusammen mit den Unternehmen Swisscharge AG und MOVE Mobility AG Teil der Mobilitätsgruppe des Energieunternehmens. Zusammen mit dem Schnellladespezialisten vereint die Gruppe damit umfassende E-Mobilitätslösungen für eine nachhaltige Energiezukunft. Das Firmenjubiläum ist für GOFAST darum auch nur ein erfreulicher Zwischenstopp. Neben dem weiteren Ausbau des Ladenetzes soll in Zukunft ein vermehrter Fokus auf einer verbesserten und integrierten Kundenerfahrung liegen, sodass die Rede vom Laden eines Elektroautos dereinst genauso belanglos wird, wie diejenige vom Abfüllen fossiler Brennstoffe.

Medienmitteilung

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