GOFAST – fast charging for everyone
Powered by JOYA
  • Schnellladen
  • Standorte
  • Standortpartner
  • Team
  • News
  • FAQ
  • Jobs
  • Kontakt
De En fr it
  • Schnellladen
  • Standorte
  • Standortpartner
  • Team
  • News
  • FAQ
  • Jobs
  • Kontakt
  • Impressum & Datenschutz

FOLGEN SIE UNS

De En fr it
Zurück
#Expertentipps

Wären Elektroautos schuld an einem Blackout?

Angesichts einer denkbaren Strommangellage in diesem Winter, kommen auch unweigerlich Elektroautos als zusätzliche Stromverbraucher zur Sprache. Tatsächlich kann der Verbrauch eines Elektroautos bis zur Hälfte des jährlichen Strombedarfs eines Haushalts betragen. Warum wir überzeugt sind, dass Elektroautos aber trotzdem Teil der Lösung und nicht des Problems sind, erklären wir in diesem Blogartikel.

Domenic Lanz
by Domenic Lanz, 08.11.2022

Domenic ist der Chef. Zur Elektromobilität kam er, weil er nochmal etwas Sinnvolles machen wollte. Jetzt sorgt er dafür, dass unser Ladenetz in puncto Qualität und Quantität weiter wächst und der Kaffeenachschub im Büro immer gewährleistet ist.

Teilen:

Nur 1,4 Prozent des Strombedarfs

Natürlich braucht es für den Betrieb von Elektroautos nicht geringe Mengen an Strom. Rechnet man mit einem jährlichen Stromverbrauch eines E-Autos von rund 2'500 Kilowattstunden entspricht das schon bis zur Hälfte des Strombedarfs eines Haushalts. Allerdings gehören die rund 100'000 Elektrofahrzeuge auf Schweizer Strassen heute noch nicht zu den grossen Stromfressern. Der Anteil der E-Mobilität am Stromverbrauch der Privathaushalte macht damit gerade mal 1,4 Prozent aus. In Zukunft sieht es dann aber anders aus. Bei einem weitgehend elektrifizierten Privatverkehr gehen Schätzungen von einem Strombedarf von 10-15 Terrawattstunden aus, was etwa 10% des gesamten Strombedarfs in der Schweiz ausmacht. Dieser Wert dürfte allerdings erst nach 2030 erreicht werden.

Elektroautos haben viel höhere Energieeffizienz

Aktuell ist vor allem von der Strommangellage die Rede, weil es diesen Winter konkret an dieser Energieform mangeln könnte. Das grössere Bild ist aber eigentlich die Energiemangellage im Allgemeinen. Und da sind Autos, die mit Strom betrieben werden eine deutlich bessere Wahl. Elektromotoren setzen nämlich rund 80 Prozent der zugeführten Energie in Bewegung um im Vergleich zu Verbrennungsmotoren, bei denen sich nur etwa 27 Prozent in Bewegung umschlagen (Vgl. diesen Beitrag des BMUV). Mit E-Mobilität kann also im Vergleich zur heutigen Mobilität deutlich Energie gespart werden.

Klimaschutz und Politik

Neben dem Beitrag, den die Elektromobilität zur Reduktion der Treibhausgasemissionen leistet, ist der Übergang weg von fossilen Energieträgern hin zu Strom, der weitgehend aus erneuerbaren Quellen produziert wird, auch angesichts der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten wünschenswert. Im Gegensatz zu anderen Energiequellen, kann Strom nämlich zu einem grossen Teil im Inland und auch sehr dezentral produziert werden, was Abhängigkeiten und Versorgungsunsicherheiten reduziert. Mittelfristig ist also in der Schweiz und der EU produzierter Ökostrom die ökologisch und geopolitisch sinnvollste Lösung.

Elektroautos als Speicherlösung

Eine Herausforderung bei Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Sonnenenergie ist die Speicherung, da der Strom oft nicht dann produziert wird, wenn auch die Nachfrage am höchsten ist. Für dieses Problem kommen Elektroautos mit ihren relativ grossen Batterien als dezentrale Speicherlösung ins Spiel.

Mobility_V2X_Person_1-1.jpg Tatsächlich beläuft sich die Standzeit von Privatautos auf bis zu 23 Stunden pro Tag, wodurch sie quasi als mobile Powerbanks genutzt werden können, die ähnlich einem Stausee zu einem grossen Energiespeicher zusammengeschlossen werden können. So kann beispielsweise tagsüber produzierter Solarstrom im Auto gespeichert werden und von da zu Spitzenzeiten wieder ins Netz zurückgespeist werden. Die benötigte Technologie existiert bereits und aktuell läuft ein Pilotprojekt des Carsharing Anbieters Mobility mit 50 Fahrzeugen an 40 unterschiedlichen Standorten in der ganzen Schweiz.

Im Winter nicht optimal

Eines lässt sich nicht wegdiskutieren: Bei kalten Temperaturen sind Elektroautos weniger leistungsfähig, resp. verbrauchen mehr Strom als bei warmen Temperaturen. Zum einen liegt das daran, dass die Batteriezellenkapazität bei Kälte niedriger ist, was meistens durch eine Batterieheizung kompensiert wird, die wiederum Energie verbraucht. Zum anderen wird im Winter auch noch zusätzliche Energie für die Luftheizung verwendet, was gemäss TCS einen zusätzlichen Energieverbrauch von 10-20 Prozent ausmacht. Realistische Tests zeigen eine kältebedingte Reduktion der Reichweite um durchschnittlich 18 Prozent.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass E-Autos als Stromverbraucher aktuell kein wesentlicher Faktor und mittelfristig eher Teil der Lösung sind, da sie mit der wesentlich effizienteren Antriebsform den Energieverbrauch senken und als Speicher zur Netzstabilität beitragen können. Die Transformation weg von importierten fossilen Energieträgern hin zu mehrheitlich im Inland produziertem Ökostrom ist allerdings noch im Gange. Und klar: Auch ein E-Auto ist ein Gerät, das Energie verbraucht, die weder gratis noch unbegrenzt zur Verfügung steht. Wie du deshalb auch mit E-Auto Strom sparen kannst, erklären wir in diesem Blogbeitrag.

Zurück
Das könnte dich auch noch interessieren
#Expertentipps
So kannst du mit dem Elektroauto Strom sparen
Von steigenden Strompreisen und einer möglichen Stromknappheit, sind nicht...
02.11.2022
#ladehemmungen
Im Winter hält das Ding nicht, was es verspricht
Warum Akkus für optimale Performance ihre Wohlfühltemperatur brauchen.
26.01.2022
Weitere Beiträge

HOTLINE
+41 800 363 630

FOLGEN SIE UNS

KONTAKT

help@joya.ch

  • Impressum & Datenschutz
COOKIES

© 2026 JOYA Mobility AG

Wir verwenden Cookies, um deine Erfahrung auf unserer Website zu verbessern.
Weitere Informationen in unserer Datenschutzrichtlinie.

Wir verwenden Cookies, um deine Erfahrung auf unserer Website zu verbessern. Bitte wähle deine Präferenzen.
Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzrichtlinie.

Notwendig
Notwendige Cookies helfen dabei, eine Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.
consent
Speichert den Zustimmungsstatus des Benutzers für Cookies auf der aktuellen Domäne.
Ablauf: 1 Jahre.
Typ: HTTP.
CONCRETE5
Speichert eine temporäre Session-ID.
Ablauf: Dauer des Besuchs.
Typ: Session.
reCAPTCHA
Dieser Dienst prüft, ob die Daten von einem Menschen oder einem automatischen Programm eingegeben wurden. Von Google verwendet.
Ablauf: Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Zwecke der Verarbeitung nicht mehr erforderlich sind.
Typ: Script.
Statistiken
Statistik-Cookies helfen Webseiten-Besitzern zu verstehen, wie Besucher mit Webseiten interagieren, indem Informationen anonym gesammelt und gemeldet werden.
_ga
Registriert eine eindeutige ID, die verwendet wird, um statistische Daten dazu, wie der Besucher die Website nutzt, zu generieren. Von Google Analytics verwendet.
Ablauf: 5 Tage.
Typ: HTTP.
_ga_#
Sammelt Daten dazu, wie oft ein Benutzer eine Website besucht hat, sowie Daten für den ersten und letzten Besuch. Von Google Analytics verwendet.
Ablauf: 5 Tage.
Typ: HTTP.